Stellen Sie sich vor: Ihr Compliance-Bericht leuchtet in sattem Grün. Alle haben den Kurs abgeschlossen, das Quiz bestanden und das Zertifikat heruntergeladen. Dann stellt jemand eine scheinbar harmlose Frage: Können unsere Leute den Job tatsächlich, und können sie es in sechs Monaten immer noch?
Lernplattformen beantworten seit Jahren zuverlässig die Frage, ob eine Schulung abgeschlossen wurde. Ob das Gelernte auch angewendet wird, bleibt dagegen oft offen. Genau hier setzt Totara Skills an, die neue Skills-Management-Plattform von Totara.
Wenn Sie bereits mit Totara Perform arbeiten, finden Sie die Antwort auf die naheliegendste Frage weiter unten: Was passiert mit Totara Perform?
Was ist Totara Skills?
Totara Skills hilft Organisationen, eine Belegschaft aufzubauen, die sich an Kompetenzen orientiert. Die Plattform liefert ein verlässliches Bild von drei Dingen: den Fähigkeiten, die Ihre Mitarbeitenden heute haben, den Lücken, die es zu schließen gilt, und den Kompetenzen, die Sie morgen brauchen.
Sie legen fest, welche Skills eine Rolle erfordert, definieren die nötigen Kompetenzstufen und vergleichen sie mit dem tatsächlich Erreichten. Wiederverwendbare Kompetenzrollen bündeln gemeinsame Anforderungen einmal und gelten dann für viele Positionen. Niemand muss also zum fünfzehnten Mal dieselbe Liste anlegen.
Das Ergebnis ist ein gemeinsames, nachweisbasiertes Bild der Belegschaft. Mitarbeitende sehen ihre eigenen Skills und Karriereoptionen, Führungskräfte die Stärken und Lücken im Team, und die Geschäftsleitung erhält den organisationsweiten Überblick für Personal- und Nachfolgeplanung.
Was passiert mit Totara Perform?
Perform bleibt verfügbar, solange Sie es nutzen möchten. Ihr Abonnement läuft weiter, und Dokumentation, Support sowie Schulungsmaterialien bleiben bestehen. Der Umstieg auf Skills ist eine Option, keine Pflicht.
Entscheiden Sie sich für ein Upgrade, fangen Sie nicht bei null an. Totara Skills enthält die Kernfunktionen von Perform (Ziele, Check-ins, Reviews und Mitarbeitergespräche) und ergänzt sie um die neue Skills-Ebene. Ihre bestehenden Kompetenzen aus Perform werden direkt übernommen. Sie tragen lediglich einen neuen Namen: Ab Totara Version 20 heißen sie in der Oberfläche “Skills” statt “Competencies”. Die Daten bleiben, nur die Bezeichnung in der Oberfläche ändert sich.
Gut zu wissen: Laut Totara fließt der Großteil der künftigen Produktentwicklung in Totara Skills.
Wie weist man Kompetenz am Arbeitsplatz nach?
Totara Skills erfasst und verfolgt Kompetenzen dort, wo die Arbeit passiert, nicht nur im Seminarraum oder im E-Learning-Modul. Das zählt vor allem in regulierten und sicherheitskritischen Bereichen, wo “Ich habe das Video gesehen” keine ausreichende Antwort ist.
Organisationen können Kompetenz so nachweisen:
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praktische Assessments am Arbeitsplatz mit Bewertungen durch Assessoren
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standardisierte Checklisten, damit alle nach demselben Maßstab bewerten
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hochgeladene Nachweise, direkt mit dem jeweiligen Skill verknüpft
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Fälligkeits- und Ablaufdaten sowie Wiederholungsbewertungen, damit ein einmal erreichter Skill aktuell bleibt
Mitarbeitende können ihre Selbsteinschätzung mit der Bewertung der Assessor*innen vergleichen, und jeder Skill führt ein lückenloses Aktivitätsprotokoll. Kommt das Audit, liegen Bewertungs-, Erreichungs- und Ablaufdaten bereit.
Wie das in der Praxis aussieht, zeigen wir Ihnen gerne: Demo zu Totara Skills vereinbaren >>>
Welche Dashboards bietet Totara Skills?
Totara Skills bringt fünf Dashboards mit, jedes für eine andere Rolle. Eine Skills-Plattform ist schließlich nur so gut wie die Menschen, die sie tatsächlich öffnen.
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Dashboard |
Für wen |
Was es zeigt |
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My Skills |
Mitarbeitende |
Eigene Kompetenzstufen, Zielniveaus, Lücken, Fälligkeits- und Ablaufdaten sowie empfohlene Lerninhalte |
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Career Path Explorer |
Mitarbeitende, die den nächsten Schritt planen |
Passende Rollen auf Basis der aktuellen Skills, Karrierepfade mit Bereitschaft pro Schritt und die zu schließenden Lücken |
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My Team |
Führungskräfte |
Eine Skills-Matrix des gesamten Teams, mit Drill-down auf Einzelpersonen und PDF- oder CSV-Export |
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Position Insights |
L&D, HR und Personalplanung |
Bereitschaft für Schlüsselrollen, Abdeckung kritischer Skills, Zeit bis zur Einsatzbereitschaft und Nachfolgekandidaten |
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My Organisation |
Geschäftsleitung und Direktion |
Konfigurierbare Heatmaps, von der Organisation über Region und Team bis zur Einzelperson |
Unser Lieblings-Feature: Der Career Path Explorer fragt nicht nur, ob jemand in eine Rolle wechseln könnte. Zusammen mit den Daten zu Karrierezielen zeigt er auch, ob die Person das überhaupt möchte. Nachfolgeplanung auf Basis echter Ambitionen schlägt Nachfolgeplanung auf Basis hoffnungsvoller Vermutungen.
Wie arbeiten Totara Learn und Totara Skills zusammen?
Totara Skills läuft auf derselben Plattform wie Totara Learn und setzt Learn somit voraus. Learn verwaltet die Lerninhalte, die Mitarbeitende absolvieren müssen. Skills zeigt, welche Fähigkeiten eine Rolle erfordert und wo Lücken bestehen.
Weil beide auf einer Plattform liegen, ergeben sich einige Vorteile:
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Organisationsstrukturen, rollenspezifische Regeln und Governance aus Learn gelten weiter.
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Kompetenzlücken lassen sich direkt mit gezielten Lernangeboten verknüpfen, damit Entwicklung dort ansetzt, wo sie am meisten bewirkt.
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Abgeschlossene Lerninhalte können zum Erreichen eines Skills beitragen, gemeinsam mit Assessor-Bewertungen und Nachweisen aus der Praxis.
Der letzte Punkt ist für L&D-Teams der entscheidende. Statt Schulungsstunden zu zählen, zeigen Sie, ob Kompetenzniveaus steigen, Lücken kleiner werden und Mitarbeitende schneller bereit für Schlüsselrollen sind. Trendauswertungen über die Zeit machen ROI-Gespräche mit der Geschäftsleitung deutlich entspannter.
Was braucht es für den Start mit Totara Skills?
Die einzige feste Voraussetzung: Totara Skills benötigt Totara Version 20 oder höher. Wer eine ältere Version nutzt, muss zuerst aktualisieren. Darüber hinaus hilft ein wenig Vorbereitung enorm:
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Eine klar abgegrenzte Gruppe von Nutzenden auswählen und ihre Rollen auflisten.
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Die Skills festhalten, die diese Rollen erfordern, und die Kompetenzstufen, die als einsatzbereit gelten.
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Vereinbaren, wie Kompetenz bewertet wird und wer das Framework pflegt.
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Mit einem fokussierten Geschäftsbereich starten, den Ansatz prüfen und dann ausweiten.
Und ein Tipp aus der Praxis: Widerstehen Sie der Versuchung, den Code anzupassen. Totara Skills deckt über die Standardkonfiguration ein breites Spektrum an Anforderungen ab. So bleiben künftige Updates unkompliziert, und Sie profitieren von jeder neuen Funktion auf der Roadmap. Laut Totara als Nächstes geplant: umfangreichere Skills-Benachrichtigungen, besserer Import und Export von Frameworks für externe Branchenstandards, neue Einblicke in die Lernleistung und eine vertiefte Nachfolgeplanung.
Wie geht es weiter?
Auf unserer Seite zu Totara Skills können Sie beides: eine Demo anfragen, die auf Ihre Anwendungsfälle zugeschnitten ist, oder die Totara Skills Broschüre herunterladen. Die offiziellen Produktinformationen finden Sie auf der Totara Skills Seite.


