Mission Impossible: Wie schafft man ein Digital-Learning-Content-Projekt mit 100 Kursen und Quizzes? Ein Interview mit ING DiBa

 

Oliver Fachinger ist seit 10 Jahren Trainer und Coach im Bereich Immobilienfinanzierung bei ING DiBaLearnChamp hat er mit einem Projekt „mitgeerbt“. Seither möchte er nicht mehr ohne diese Zusammenarbeit auskommen müssen. Gemeinsam meisterten LearnChamp und ING DiBa ein komplexes Projekt mit über 100 Kursen und Quizzes. Ziel war es, externe Berater über eine neue Immobilienkreditrichtlinie zu schulen. So wurde - mit einer Spanne von Einsteiger bis hin zu Experten - eine sehr umfangreiche Zielgruppe mithilfe unserer Kurse trainiert.

Im folgenden Interview erzählt Oliver Fachinger über die Erfolgsgeschichte eines "Mission Impossible" Projektes, einer geschäftlichen Fernbeziehung und gemeinsam gefundenen Lösungsansätzen.

„Chic, charmant und unkompliziert.“

Oliver Fachinger über die Zusammenarbeit mit LearnChamp 

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Barbara Ottawa: Die ING DiBa arbeitet nun schon seit mehr als zwei Jahren für diverse Projekte und Ideen mit LearnChamp zusammen. Wissen Sie noch, wie Sie zu LearnChamp gekommen sind?  

Oliver Fachinger: Also ehrlich gesagt bin ich damals als Projektleiter nachgerutscht und musste LearnChamp nehmen – aber es hat sich ganz schnell herausgestellt, dass es eine gute Entscheidung war. Meine Kollegen hatten LearnChamp auf der LEARNTEC kennengelernt, und das Unternehmen hat sich in einem Auswahlverfahren durchgesetzt – auch gegen Anbieter, die vor Ort gewesen wären. 

BO: Was war Ihr erster Eindruck? 

OF: Da ich selbst Content-Entwickler bin, war ich anfangs natürlich etwas skeptisch, dass da jemand meine Arbeit machen soll. Aber wir mussten damals schnell ein großes Projekt umsetzen und dafür haben uns intern die Ressourcen gefehlt.

BO: Und dann wurde per E-Mail, Telefon und ein paar Vor-Ort-Terminen ein Konzept erstellt? 

OF: Ja genau. Und schon bei den ersten Mails und Telefonaten habe ich bemerkt, dass LearnChamp eine besondere Begabung dafür hat schnell zu sehen, was der Kunde braucht und wie er es braucht. Darüber hinaus bin ich sehr dankbar, dass von LearnChamp viele interessante Aspekte und neue Ideen kamen. Eine war, gestellte Kundensituationen einzubauen. Da stecken viel Herzblut und viele Überlegungen drinnen, wie man einen Text in eine ‚sexy’ Lerneinheit umwandeln kann. 

 

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BO: Worum ging es bei diesem ersten Projekt und von welchen Dimensionen sprechen wir?

OF: Wir wollten externe Berater, mit denen wir deutschlandweit zusammenarbeiten, schulen. Es mussten also innerhalb kürzester Zeit 35 Module, nach europäischen Anforderungen der Wohnimmobilienkreditrichtlinien, erstellt werden. Eigentlich eine ‚Mission Impossible’.  Aber mit guter Planung und Termintreue auf beiden Seiten hat das funktioniert. LearnChamp hat sich sogar mit der Fachthematik so weit beschäftigt, dass sie inhaltliche Rückfragen stellen konnten. 

BO: Gab es anfängliche Kommunikationsprobleme? 

OF: Ganz wenige. Bei ein paar Fragestellungen, die von LearnChamp zugunsten der Lesbarkeit abgeändert worden waren, mussten wir inhaltlich auf die komplexere Version zurückgreifen. Ansonsten waren es vor allem deutsch-österreichische Sprachverwirrungen, die Probleme bereitet haben, so wie das ‚Hakerl’. (lacht) Tatsächlich habe ich mich von Anfang an mit dem Team von LearnChamp ‚sauwohl’ gefühlt, wenn ich das so salopp sagen kann. Und wir haben uns auch ganz schnell darauf geeinigt, dass wir einander sagen können, wenn die Idee des anderen nicht gut ist. Das hilft enorm. 

BO: War die Distanz zwischen Frankfurt und Wien ein Problem?

OF: Die Abstimmung per Mail, Telefon und Online-Konferenzen war problemlos und wir mussten nur ab und zu an einem Ort zusammenkommen. Vor allem, wenn es um richtungsweisende Entscheidungen ging, wie die Finalisierung der Abschlussprüfung für die E-Learning Module. Dazu haben wir einen zweitägigen Workshop in Wien gemacht. Ansonsten war fast alles digital – da fällt mir ein: Aus Dankbarkeit habe ich nach Projektende für die ‚E-Learning-Gang’ eine kleine Feier organisiert, virtuell. Jeder hat in seinem Büro Sekt geöffnet und wir haben über Screen angestoßen. Hat wunderbar geklappt! 

BO: Wie würden Sie die Zusammenarbeit mit LearnChamp beschreiben?

OF: Chic, charmant und unkompliziert. Wir sind immer partnerschaftlich offen und auf Augenhöhe miteinander umgegangen und haben gemeinsam an Ideen gearbeitet. Es war nie so, dass der eine dem anderen etwas aufdrängen wollte. 

BO: Aber LearnChamp will seine Dienste schon verkaufen und darüber hinaus auch Produkte ...

OF: Ja natürlich, dafür sind sie da. Aber es war und ist eine freundschaftliche Zusammenarbeit, in der wir als ING DiBa das bekommen haben, was wir brauchen. 

BO: Auch wenn es um Produkte geht?

OF: Durch die Arbeit mit LearnChamp haben wir uns Articulate Storyline angeschafft und dazu ganz viel Support – auch außervertraglich – bekommen. Man hat uns befähigt, Dinge selbst anzupassen. Das finde ich auch nicht selbstverständlich. Bis heute nehmen wir aber nur inhaltliche Änderungen im Haus vor. In Sachen Didaktik verlassen wir uns auf die wirklich fundierte Expertise von LearnChamp. 

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BO: Und Sie verwenden diese Produkte auch heute noch?

OF: Selbstverständlich. Das LMS  von Totara, das wir gemeinsam mit LearnChamp implementiert haben, verwalten und managen wir mittlerweile selbst, nur die Programmierung überlassen wir den Experten. 

BO: War das eine einmalige Zusammenarbeit, oder greifen Sie wieder auf die Dienste von LearnChamp zurück?

OF: Immer wieder! Jenny [Doppelreiter] ist meine fixe Anlaufstelle. Wenn ich eine Idee habe – oder auch nur etwas durchdenken will, rufe ich an und bekomme rasch diverse Lösungsvorschläge. Momentan haben wir auch wieder ein Projekt gemeinsam mit LearnChamp laufen. Da wusste ich nach einem einstündigen Telefonat, dass die vorgeschlagene Lösung passt. Der Drops war gelutscht, und es kann in die Implementierung gehen. Wir sind richtig gut eingespielt. 

BO: Gibt es auch Themen, wo Sie sich mit LearnChamp nicht einig waren?

OF: Da muss ich kurz nachdenken... oder etwas länger... Ah ja, doch: Die Frage der Audiospur. Wir haben bei einigen Videos Texteinspielungen und parallel erzählt eine Audiostimme etwas Anderes. LearnChamp findet es nicht sinnvoll, wenn ein Text einfach vorgelesen wird. Aber bei uns hat das der eine oder andere Seminarteilnehmer etwas verwirrend gefunden. Im Endeffekt haben wir uns aber auf die Expertise von LearnChamp verlassen. 

BO: Was macht für Sie eine gute Zusammenarbeit mit einem externen Partner aus?

OF: Dass man eine gute Vertrauensbasis entwickelt und auch Gespräche außerhalb des Kernthemas führen und Probleme wälzen kann. Und natürlich, dass die Qualität passt. Bei LearnChamp ist es im Endeffekt eine besonders freundschaftliche Zusammenarbeit geworden. Da kann man sich auch einfach mal zum Ausweinen gegenseitig anrufen. Das gibt es selten bei externen Partnern. 

BO: Gibt es allgemein zugängliche Services von LearnChamp, die sie besonders schätzen?

OF: Ja, den Blog. Den sollte man gelesen haben, wenn man sich für E-Learning interessiert. Das Team von LearnChamp kommt viel herum und berichtet von Konferenzen, Ideen und neuen Denkansätzen. Sowohl die Webinare als auch der Unternehmensblog von LearnChamp sind so aufgebaut, dass neben dem Verkaufsaspekt auch interessante Anregungen und Informationen mitgenommen werden können.

 

BO: Vielen Dank für das Gespräch! 

 

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