Digitales Crew Training bei McDonald’s

Für noch schnelleres Onboarding und effizientere Dienstplanung hat McDonald’s Österreich das Training für seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit der Hilfe von LearnChamp digitalisiert. 

Wie stellt man sicher, dass 9500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in 193 Restaurants in ganz Österreich wissen, bei welcher Temperatur Pommes Frites herausgebraten werden müssen oder wie ein Regular Cappuccino zubereitet wird? Bis vor kurzem stellten das bei McDonald’s noch ausschließlich Crew-Trainer sicher. 

Zusammen mit LearnChamp hat McDonald’s Österreich die Trainings nun digitalisiert und in ein für Lernende flexibler nutzbares, ansprechendes Format gebracht.

Trotz oder gerade wegen der standardisierten Abläufe bei McDonald's sei es anfangs herausfordernd gewesen, einzelne Trainingsmodule zu definieren und genau festzulegen, welche Inhalte in welche Lernmodule gepackt werden sollten. „Hier hat die Beratung durch LearnChamp viel geholfen. Der Blick von außen war wichtig,“ bestätigt Laschtuwka, Head of Training Österreich. 

Die Online-Trainingseinheiten wurden letztendlich in einzelne interaktive Module verpackt. Jede Lerneinheit kann einzeln oder in Abfolge durchgearbeitet werden. Zu jedem Kapitel gibt es Lernzielkontrollen. Am Ende steht ein Abschlusstest, der in Zukunft auch mit einem Zertifizierungssystem und der Dienstplanerstellung digital verknüpft werden soll.

Die einzelnen Lerneinheiten decken alle Stationen eines McDonald’s Restaurants ab: sowohl die Küche als auch das Service, das McCafé und den McDrive.

„Dieses bislang nur von erfahrenen Mitarbeitern weitergegebene Wissen sollte für jeden Mitarbeitenden digital verfügbar sein, entweder komplett selbständig oder auch mit Hilfe des Crew-Trainers,“ erläutert Birgitt Laschtuwka (Head of Training Österreich). „Für uns war es zudem sehr wichtig, dass wir einzelne Kurse und Module haben, die wir auch in Zukunft anpassen oder austauschen können.“

Kurs auf Desktop

LearnChamp erhielt nicht nur die rein technische Aufgabe der Digitalisierung, sondern auch des didaktischen und User Experience-Konzepts. Die Inhalte sollten leicht verständlich sein und so dargestellt werden, dass die die/der Mitarbeiterin/Mitarbeiter sie gerne durcharbeiten. Laschtuwka erwähnt dazu: „Weil wir sehr unterschiedliche Sprachniveaus bei unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben, sollten die Lerninhalte intuitiv bedienbar sein und nicht zu viel Text brauchen. Außerdem war von Anfang an klar, dass alles auf mobilen Endgeräten abrufbar und vor allem auch für junge Leute interessant aufbereitet sein soll. Lernen muss Spaß machen.“ 

Lernen mit Spaß – Die Lösung

Der umfangreiche Digitalisierungsprozess gab LearnChamp die Möglichkeit, viele verschiedene interaktive Anwendungen einzubauen.

„Bei den Abschlussfragen gibt es entweder Slider, Multiple Choice oder Hotspots zum Auswählen,“ erläutert Mathias Kollmitzer, Director Creative Design bei LearnChamp.

Videos und Bilder wurden mit McDonald’s gemeinsam vor Ort aufgenommen, um authentische Arbeitssituationen wiedergeben zu können. „So können sich die Lernenden in die Tätigkeiten hineinversetzen,“ betont Birgitt Laschtuwka.

Für McDonald’s ist es wichtig, dass die Kurse ansprechend sind:

„Und das hat LearnChamp toll hinbekommen. Es tut sich immer was beim Durchscrollen, es gibt Videos, Bilder und man bekommt Feedback“, ergänzt Laschtuwka. 

Eine ganz besondere Form der Digitalisierung von Arbeitsabläufen ist beim McCafé gelungen. Um die Mitarbeitenden hier zu schulen, welche Schritte für die Zubereitung welchen Kaffees notwendig sind, wurde eine Simulation gebaut: Der Lernende sieht eine Kaffeemaschine, wie sie in den McCafés in Verwendung ist. Dann kann er mit Drag and Drop einen Siebträger auswählen, verschiedene Knöpfe betätigen, inklusive Originalgeräusch den Milchschäumer anwerfen und hoffentlich am Ende das Okay erhalten, dass der Kaffee richtig zubereitet wurde. Das alles wird auf einem Screen dargestellt, um die Komplexität zu verringern.       

 

                                        Kurs auf mobilKurs auf mobil2

Ebenso wurde ein Glossar eingebaut, das sowohl als Wörterbuch gesondert aufgerufen werden kann als auch durch Klicken auf verlinkte Wörter direkt im Text zur Verfügung steht. Darüber hinaus sind alle Kurse durchsuchbar, falls Mitarbeitende später nochmal etwas nachschlagen wollen.

Beim Abschlusstest entschloss sich McDonald’s, Wiederholungen nicht zu beschränken. Außerdem kann der Test jederzeit in Angriff genommen werden.

Bei falschen Antworten bekommen die Lernenden übrigens nicht die richtige Lösung zu sehen, sondern müssen in die Lerneinheit zurück, um sie selbst zu finden.

 

Kurs auf mobil33x D – Die Umsetzung 

„Für die Umsetzung der Ideen haben wir einen Prozess angewandt, der sich in den letzten 17 Jahren aus unserer Projekterfahrung entwickelt hat. Das 3D-Modell: Define, Design, Deliver“, erläutert Kollmitzer. Im Schritt „Define“ wird festgemacht, worum es in dem Projekt geht, was die Ziele sind und wie Themen zusammengestellt werden. „Das bildet dann einen verlässlichen Grundstein für die weitere Arbeit.“

Danach kommt das „Design“. Hier werden die einzelnen Lerneinheiten definiert sowie der Pfad, den Lernende nehmen können. „Es geht ganz stark um Layout/Grafik und die Entscheidung, mit welchen Tools alles umgesetzt wird – beim Kunden müssen hier unbedingt die Marketing- und die Design-Abteilung eingebunden werden,“ betont Kollmitzer.

Wenn diese zwei Schritte sauber erledigt werden, läuft auch das dritte D – Deliver – reibungslos. „So konnten wir in relativ kurzer Zeit viele Inhalte umsetzen, mit Feedbackloops und Anpassungen zwischendurch,“ erzählt Kollmitzer.

Die mobilen Inhalte wurden alle mit Adapt Learning umgesetzt. Innerhalb der und auch beim Abschlusstest wurden Game-Elemente mit Articulate Storyline eingebracht.

 

Die Feedbackschleife - Schlüssel zum Erfolg

Neben dem überzeugenden Design hat auch eine mehrfache Feedbackschleife zur hohen Akzeptanz des Trainingsprogramms geführt. Ab Projektbeginn wurde jedes einzelne fertige Modul gleich den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Verfügung gestellt und ihre Meinung eingeholt. 

„Das  war enorm wichtig für uns, gleich Feedback zu bekommen, um für die nächsten Schritte Verbesserungen vorzunehmen,“ so Birgitt Laschtuwka.

Die Rückmeldungen, sowohl von den Lernenden als auch den Crew-Trainern, sei von Anfang an sehr positiv gewesen. Geschätzt wurden vor allem die Möglichkeit, selbständig zu lernen sowie das Spaßelement der Module.

„Wir wissen, dass unsere Ansprüche hoch waren, weil wir etwas Cooles, intuitiv Bedienbares wollten. LearnChamp hat gute Lösungen für unsere Ideen gefunden,“ fasst Birgitt Laschtuwka zusammen. 

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