Mit Version 20 setzt Totara einen klaren Schwerpunkt auf Struktur, Skalierbarkeit und strategische Steuerbarkeit von Lernen. Das Release adressiert zentrale Herausforderungen moderner Learning-&-Development-Landschaften: steigende Compliance-Anforderungen, systematische Kompetenzentwicklung, effiziente Administration und eine bessere Verzahnung von Lernen und Arbeit.
Der folgende Überblick ordnet die wichtigsten Neuerungen ein und zeigt, welchen Mehrwert sie für Organisationen bieten.
Mehrjährige Rezertifizierungen in Totara: Compliance langfristig steuern
Skills und Kompetenzen: Fokus auf Entwicklung statt Verwaltung
Ein zentrales Highlight von Totara 20 ist die Weiterentwicklung des Zertifizierungsmodells. Erstmals lassen sich mehrjährige Rezertifizierungslogiken sauber und transparent abbilden.
Organisationen können nun:
komplexe Rezertifizierungszyklen über mehrere Jahre definieren
unterschiedliche Verlängerungs- und Ablaufregeln kombinieren
individuelle Pfade je nach Rolle, Qualifikation oder regulatorischer Vorgabe abbilden
Damit wird Totara insbesondere für Branchen mit hohen regulatorischen Anforderungen (z. B. Industrie, Energie, Gesundheit oder Finanzwesen) noch besser skalierbar. Compliance wird nicht nur dokumentiert, sondern aktiv steuerbar.
Ergänzend zu den neuen Zertifizierungsfunktionen führt Totara 20 einen dedizierten Compliance-Reporting-Block ein. Dieser stellt den aktuellen Erfüllungsgrad von Zertifizierungen direkt im Dashboard dar.
Der Mehrwert liegt vor allem in:
höherer Transparenz für Führungskräfte
schnelleren Entscheidungsgrundlagen
weniger manuellem Reporting-Aufwand
Compliance wird damit stärker in den operativen Alltag integriert und nicht erst im Nachhinein ausgewertet.
Ein weiterer Schritt in Richtung selbstgesteuertes Lernen ist die optionale Selbstanmeldung für Programme und Zertifizierungen über den Katalog.
Diese Funktion unterstützt Organisationen dabei,
Eigenverantwortung der Lernenden zu stärken
administrative Prozesse zu verschlanken
Weiterbildungsangebote sichtbarer zu machen
Gleichzeitig bleibt die Kontrolle bei den Administratoren, da die Funktion gezielt aktiviert und eingeschränkt werden kann.
Totara 20 baut den Bereich Skills konsequent weiter aus. Neben funktionalen Verbesserungen liegt der Fokus vor allem auf besserer Analyse und strategischer Nutzung von Kompetenzdaten.
Neu hinzugekommen sind unter anderem:
ein Team-Skill-Proficiency-Reporting
erweiterte Zielgruppenlogiken auf Basis von Skill-Leveln
verbesserte Möglichkeiten zur Identifikation von Skill-Gaps
Damit wird Totara stärker zu einem Werkzeug für strategische Personal- und Kompetenzentwicklung – nicht nur zur Dokumentation bestehender Fähigkeiten.
Die in früheren Versionen eingeführten AI-Funktionen sind in Totara 20 vollständig integriert und weiter gefestigt. Dazu zählen unter anderem:
Unterstützung bei der Texterstellung
Generierung von Bildmaterial
automatische Wissenschecks auf Basis vorhandener Inhalte
Hilfestellung bei der Formulierung strukturierter Entwicklungsziele
Der Mehrwert liegt weniger in Automatisierung um jeden Preis, sondern in Zeitersparnis und Qualitätssicherung – insbesondere für L&D-Teams mit begrenzten Ressourcen.
Siehe auch in unserem Blogartikel zu V19.1 - https://blog.learnchamp.com/was-ist-neu-in-totara-19.1
Mit erweiterten Optionen für Multi-Faktor-Authentifizierung stärkt Totara 20 die Sicherheitsarchitektur der Plattform. Authentifizierungsregeln lassen sich nun differenzierter nach Nutzergruppen steuern.
Gerade für Organisationen mit sensiblen Lern- und Personaldaten ist dies ein wichtiger Schritt in Richtung moderner IT-Governance.
Viele Verbesserungen von Totara 20 zeigen ihre Wirkung vor allem im täglichen Betrieb:
Vorschaufunktionen bei Änderungen an Zielgruppen
klarere Darstellung von Nutzerstatus
Hintergrund-Exporte von Reports
verpflichtende Datums- und Zeitfelder zur Sicherung der Datenqualität
Diese Weiterentwicklungen reduzieren Fehlerquellen und entlasten Admin-Rollen spürbar.
Auch auf Nutzerseite wurde nachgeschärft. Verbesserungen an Suche und Katalog sorgen dafür, dass relevante Lerninhalte schneller auffindbar sind. Dazu zählen:
intelligentere Suchlogiken
bessere Empfehlungen
optimierte Filter- und Kategorisierungsoptionen
Ein wichtiger Aspekt, um die tatsächliche Nutzung von Lernangeboten zu erhöhen.
Erweiterte Offline-Optionen in der Mobile App sowie zusätzliche APIs und Webhooks erleichtern die Integration von Totara in bestehende Systemlandschaften und unterstützen mobiles Lernen – insbesondere für Zielgruppen außerhalb klassischer Büroarbeitsplätze.
Totara Version 20 ist kein rein technisches Update, sondern ein strategisches Release. Der klare Fokus liegt auf:
langfristiger Compliance-Steuerung
systematischer Kompetenzentwicklung
effizienteren Prozessen
besserer Verzahnung von Lernen, Organisation und Technologie
Damit stärkt Totara seine Position als lernökosystem-fähige Plattform für Organisationen, die Lernen nicht isoliert, sondern als Teil ihrer Unternehmensentwicklung verstehen.
Die neuen Funktionen von Totara Version 20 zeigen wir gerne in einer Live-Demo. Kontaktieren Sie uns für weitere Informationen.